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 Kommissionssitzungen sind nicht öffentlich  © Michael Fritschi

Vorberatend tätig: die Kommissionen

Der Grosse Rat kann nicht jedes Ratsgeschäft selbst bis ins Detail beraten; dafür würden die zwei Sitzungstage pro Monat nie reichen. Neue Gesetze, Gesetzesänderungen, Ausgaben, das Budget, Bebauungspläne oder Petitionen werden deshalb in nach Fraktionsstärke zusammengesetzten parlamentarischen Kommissionen vorberaten. Diese behandeln die ihnen zugewiesenen Geschäfte und stellen dem Grossen Rat danach Antrag.

Kommissionssitzungen und Kommissionsprotokolle sind nicht öffentlich. 

Die ständigen Kommissionen und ihr Präsidium werden an der ersten Grossratssitzung jeder Legislaturperiode für vier Jahre vom Grossen Rat gewählt. Die Zusammensetzung gemäss Fraktionen bleibt während der gesamten Amtsperiode unverändert.

Übersicht aller Mitglieder in den ständigen Kommissionen (Stand 08.02.2017; PDF)

Delegationen des Grossen Rates in weitere Gremien

Der Grosse Rat delegiert Mitglieder in interparlamentarische Geschäftsprüfungskommissionen. Diese überprüfen zusammen mit Mitgliedern anderer Kantonsparlamente den Vollzug eines bestimmten Staatsvertrags (z.B. Universität beider Basel) und erstatten den Parlamenten Bericht.

Desgleichen entsendet der Grosse Rat Mitglieder in ratsexterne Gremien, um die Aufsicht öffentlich-rechtlicher Institutionen zu gewährleisten. (Bei den Verwaltungsräten von IWB, BVB und Basler Kantonalbank handelt es sich um eine auslaufende Regelung, sie werden im Zuge von Gesetzesänderungen neu gänzlich vom Regierungsrat gewählt.

Schliesslich delegiert der Grosse Rat Mitglieder in die trinationalen «Parlamente» der Oberrheinkooperation, um den grenzüberschreitenden Dialog zu verbessern.