Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kantonen wird immer wichtiger, nicht zuletzt aus finanziellen und Standortgründen.
Für die Parlamente ist eine gute gegenseitige Information zentral, um die parlamentarische Beratung
von regionalen Fragen und Projekten frühzeitig vorbereiten zu können.
Der Grosse Rat von Basel-Stadt gehört der Interparlamentarischen Konferenz der Nordwestschweiz (IPK) an.
Die IPK setzt sich aus den Ratspräsidien und –vizepräsidien, den auf Ende des vergangenen Amtsjahres abgetretenen Präsidien
sowie je drei ständigen Mitgliedern der fünf Kantonsparlamente von Bern, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Aargau zusammen.
Die IPK existiert seit 1978 und tagt in der Regel einmal jährlich. (Sekretariat: Landeskanzlei Baselland).
Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein hat für die Grenzregion Basel herausragende Bedeutung:
Aussenbeziehungen.
Während auf Regierungsebene schon seit den sechziger Jahren eng zusammengearbeitet wird,
haben sich auf Parlamentsebene erst in den neunziger Jahren trinationale Gremien
zur gegenseitigen Information und politischen Absprache gebildet:
Seit Anfang 2007 bildet die trinationale Agglomeration Basel den Trinationalen Eurodistrict Basel.
Dessen Politischer Beirat, das „Parlament“, ist der 50-köpfige Districtsrat.
Basel-Stadt delegiert sieben Parlamentsmitglieder aus der Regiokommission
sowie einen Vertreter der Landgemeinden in den Districtsrat.
Der Oberrheinrat
besteht aus 71 Volksvertretern der Länder Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, der Region Elsass und der Nordwestschweiz.
Basel-Stadt delegiert drei Parlamentsmitglieder (ein viertes Mitglied ist jeweils Ersatz) aus der
Regiokommission in den Oberrheinrat.
Der Oberrheinrat verfolgt keine eigenen Projekte sondern verabschiedet verschiedene Resolutionen,
die in den regionalen Gremien, im Kanton Basel-Stadt primär der Regiokommission,
zu parlamentarischen Vorstössen umgewandelt werden können.